Stöpentied

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"Sup die duhn un frät di dick, un holl dat Muul von Politik! " Wenn hüt Minschen tausamen sitten, ganz gliek, ob in'n Kraug orrer an'n Kamin, giwwt dat ümmer vääl Vergnäugen, wenn öwer "olle Tieden" snackt ward. Na klor, dortaumal wir ja sowieso allens bäder! Wenn 'n denn de Kurv kriggt un de Politik biesiet lött, kamen dorbi Geschichten an 't Licht, de niegmod'sch as "vertell mal 'n Slag ut de Jugendtied" beteikend warden. Jüst disse Geschichten, de taumindst mihr Wohrheit hebben as de politischen, sünd ümmer noch de gatlichsten! Wecker dat Glück hett, in ein Gägend upwussen tau sien, de hüt noch tau de "awlägen'n" un "ruhigen" hürt, kümmt dorbi öwer vääl weg, wat de Politik grad in so 'n Gägend anricht hett. So sa11 dit Bauck twors nich doröwer wegtüüschen, dat an de Grenz twüschen twei dütsche Staaten mennig Lüüd nich vääl tau lachen harr'n, äwer doch ok wiesen, dat sick sowat in Kinnerharten nich all tau dull infritt. Mien Öllern wür'n woll anners doröwer denken, allein:

 Wi wirn dormals "Ströpenjungs" un hebben uns nich schihrt üm Staatsangelägenheiten. Wi harr'n uns Hoeg un dat nich tau knapp! Missen will ick de Tied jedenfalls nich, un ick wünsch mennigein Minschen, de hüt twüschen acht un vierteihn Johr is, dat hei dat allens beläben künn, wat wi dortaumal utfräten hebben! Denn brukte hei kein Kiekschapp, kein Kiff un kein Gewalt, üm de "Äktschen" tau hebben, de woll jeder in sien "Ströpentied" hebben mütt. Gallin, in'n Sommer 1997 Wolfgang Kniep

Inhalt
Hartcover 67 Seiten 
mit Illustrationen von G. Endlich

       
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